Auf dem Weg, ein Fotograf zu werden

Gegen 2005 ist mir dir alte Fujica Spiegelreflex-Kamera meines Vaters in die Hände geraten. Damals war ich noch weit entfernt davon, ein Fotograf zu werden. Die ersten 200 Auslösungen habe ich mich intensiv in die Technik eingearbeitet. Die Schärfe musste aufwändig über einen Schnittbildindikator eingestellt werden, zum Schätzen der Lichtmenge gab es einen Belichtungsmesser und die Belichtungszeit wurde unergonomisch über ein Drehrad eingestellt. Somit habe ich mich zunächst auf statische Motive beschränkt.
Die Kamera-Einstellungen habe ich mittels Sprachaufzeichnung festgehalten. So konnte ich anhand der entwickelten Bilder feststellen, welche Parameter welchen Effekt auf das Bild haben. Das war zwar sehr aufwändig, aber rückblickend bin ich sehr dankbar über diese (mittlerweile banalen) Lektionen.
Aktuell wirkt die Kamera wie ein Hipster-Utensil. Als ich jedoch nicht genügend Geld für eine digitale Spiegelreflex-Kamera hatte war ich froh überhaupt fotografieren zu können.

Fotograf mit alter Kamera

Seit 2010 bin ich nun digital unterwegs. Die Geschwindigkeit des Fokussierens ermöglicht es mir nun auch Menschen zu fotografieren. 2014 habe ich mir mein jetziges Heimstudio eingerichtet und mittlerweile blicke ich auf über 220 Shootings zurück, bei denen ich über 100 Modelle kennen lernen durfte. Der Umgang mit den Modellen ist jedes Mal aufs Neue spannend. Nach einem kurzen hand-shake werden Ideen und Outfits besprochen und kurze Zeit später erarbeitet man bereits möglichst gute Ergebnisse. So ist es fast erstaunlich, wenn es unkompliziert  mit Spaß von der Hand läuft. Daher freue ich mich weiterhin darüber, als Fotograf mit interessanten Menschen zu arbeiten.

Ende 2014 habe ich erste Bilder auf www.500px.com hochgeladen – allerdings war mir das irgendwann zu unpersönlich und zu unstrukturiert.
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